Hospizliche & palliative Versorgungsmöglichkeiten: Online-Vortrag am 10.6.26

Wie können schwerstkranke und sterbende Menschen in der Region gut begleitet werden? Welche Angebote gibt es für Betroffene und Angehörige – und an wen kann man sich in welcher Situation wenden?

Um diese Fragen verständlich und praxisnah zu beantworten, lädt das Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk (HPVN) Schweinfurt – Bad Kissingen – Rhön-Grabfeld zu einer online-Veranstaltung ein.

Der kostenfreie Online-Fachvortrag „Hospizliche und palliative Versorgungsmöglichkeiten“ findet statt am Mittwoch, 10. Juni 2026, Beginn 17 Uhr.

„Ein würdiges Leben bis zuletzt ist ein Grundbedürfnis jedes Menschen. Viele Einrichtungen leisten dazu täglich einen unverzichtbaren Beitrag – doch oft ist wenig bekannt, wer in welcher Situation konkret helfen kann“, betont die Koordinatorin des Netzwerkes Petra-Licha Hofmann.

Die rund zweistündige Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte, Betroffene, Angehörige und Interessierte. Expertinnen und Experten verschiedener Angebote und Einrichtungen geben Einblicke in ihre Arbeit und zeigen auf, welche Unterstützungsmöglichkeiten in der Region Main-Rhön zur Verfügung stehen.

„Unser Ziel ist es, Orientierung zu geben und Hemmschwellen abzubauen. Wer weiß, welche Hilfe möglich ist, kann in belastenden Situationen sicher handeln,“ ergänzt die Netzwerkkoordinatorin.

Der Zugangslink wird etwa eine Woche vor der Veranstaltung per E-Mail versendet. Dafür ist eine Anmeldung notwendig an: hpvn@schweinfurt.de

Hintergrund

Die Landkreise Bad Kissingen, Schweinfurt und Rhön-Grabfeld sowie die Stadt Schweinfurt und der Hospizverein Schweinfurt bilden die Trägerschaft des Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk (HPVN) Schweinfurt – Bad Kissingen – Rhön-Grabfeld.

Seit 10 Jahren kümmert sich das HPVN um die Vernetzung der an der Versorgung von schwerstkranken und sterbenden Menschen beteiligten Akteure. Es organisiert Veranstaltungen sowie Fortbildungen und initiiert neue Versorgungsansätze.

So hat es beispielsweise eine Bedarfsanalyse zum Bau eines stationären Hospizes in Auftrag gegeben und finanziert. Dazu teilen sich die genannten Träger die Personalkosten der Netzwerkkoordinatorin.

Gefördert wird dieses Engagement zusätzlich von den gesetzlichen Krankenkassen, die sich zu 50% an den Kosten der Koordinatorenstelle beteiligen.